Kaffeebohnen werden aus Steinfrüchten verschiedener Pflanzenarten gewonnen. Die bedeutensten Abnehmerländer sind die USA, Deutschland, Frankreich, Japan und Italien.
Wirtschaftliche Bedeutung
Brasilien war im Jahre 2005 der größte Kaffeeproduzent der Welt mit ca. 2,179 Mio. Tonnen (siehe Tabelle). Dies macht in etwa 28,2% der Welternte aus. Diese lag 2005 bei ca. 7,72 Mio. Tonnen. Allerdings wird ein Drittel der brasilianischen Ernte dort selber konsumiert.
Handel in Deutschland
Die Kaffeeindustrie in Deutschland ist ein Oligopol. Dies bezeichnet in diesem Falle eine Marktform, bei der es zwar viele Nachfrager, aber nur wenige Anbieter gibt (Angebotsoligopol). Sechs Anbieter teilen sich in Deutschland etwa 85% des Marktes. Der Hamburger Hafen ist dabei nicht nur für Deutschland, sondern auch weltweit der größte Umschlagplatz für Rohkaffee. Durch den Preisverfall auf dem Kaffeemarkt (enstanden vor allem durch das oben genannte Oligopol), war 2001 der Preis für Kaffee auf ein Rekordniveau gesunken. Im Jahresdurchschnitt mussten 2001 für 500g Kaffee lediglich 3,28 Euro bezahlt werden.