Mit Weizen wird eine Reihe von Arten der Süßgräser bezeichnet. Er wird ca. 0,5 bis 1 m hoch; der Halm ist ründlich. Weizen stellt an das Klima, den Boden und die Wasserversorgung höhere Ansprüche als andere Getreidearten. Es wird unterschieden zwischen Winterweizen und Sommerweizen. Winterweizen wird im Herbst ausgesät, Sommerweizen hingegen sät man im Frühjahr aus. Dieser braucht im Gegensatz zum Winterweizen die Vegetationsruhephase durch den Frost nicht. Seine Erträge liegen aber deutlich unter denen vom Winterweizen.
Die verschiedenen Arten des Weizen stellen das zweitmeist angebaute Getreide der Welt dar (1. Mais, 3. Reis). Weizen ist für Menschen in vielen Ländern ein Grundnahrungsmittel und hat eine ebenfalls große Bedeutung in der Tiermast. Hartweizen ist besonders für die Herstellung von Teigwaren geeignet.
Die gesamte Erntemenge weltweit im Jahre 2004 betrug 624 Mio. t.